Die Regierung ist entsetzt. Die Kompanie der gesundheitsschuhtragenden Konfirmanden, die in Afghanistan im Auftrag der Bundeswehr den Opiumanbau überwacht und eine Kette von Kinderschokoriegelkiosken unterhält,
soll nach Ansicht der befreundeten Verbrecherregierungen der USA und Kanada in den Süden des Landes einrücken, den lokalen Taliban gregorianische Choräle beibringen und für die Ausbildung von einheimischen Urschreitherapeuten Soge tragen.
Wie aus dem Umfeld der Bundesregierung verlautete, ist allein das Ansinnen schon so völkerrechtswidrig, daß man überlege, beim Amtsgericht Wipperfürth die ganze Bande anzuzeigen.
Auch in der Opposition regt sich Widerstand. Claudia Roth zeigte sich besonders empört, denn was die Amis da im Süden Afghanistans veranstalteten, gehe sie schließlich garnichts an. Das Völkerrecht verbiete auf Beschluß der Ortsgruppe Sundgau der Grünen außerdem das Rauchen in geschlossenen Räumen, wogegen insbesondere die holländischen NATO-Soldaten immer wieder verstießen. "Die Gesichter in der CDU möchte ich sehen, wenn der erste Bundeswehr-Soldat mit Raucherlunge nach Hause kommt. Dann will es wieder keiner gewesen sein", meinte sie am Rande eines in Poppenwurth (Kreis Dithmarschen) stattfinden Pow-Wows des Vereines zur Förderung des selbstgebatikten Seidenschals aus ökologischem Anbau.